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Leben - Klarheit - Verantwortung: Politik quer zur Mitte
Es freut mich, dass Sie meine Website besuchen. Mein Engagement gilt einer neuen Politik für das 21. Jahrhundert: Ökologisch, liberal, unabhängig. Ich trete ein für eine Politik, die dem Leben dient, die Klarheit vermittelt und die Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einfordert. Meine Politik steht "Quer zur Mitte". Link zu: mehr zur Politik, meinem Smartspider.
Aktuelles
Abstimmung 17. Juni 2012: Nein zur Staatsvertrags-Initiative
Basler Kantonalbank: Regierung in Verantwortung nehmen
Die älteste Privatbank der Schweiz Wegelin & Co ist an den US-Vorwürfen der Beihilfe zur Steuerhinterziehung zugrunde gegangen. Die Basler Kantonalbank (BKB) gehört ebenfalls zu den Banken im Visier der US-Justiz. Auch wenn die BKB nicht direkt mit dem Fall Wegelin zu vergleichen ist, bestehen für sie dennoch akute und grosse Risiken. Mit der Staatsgarantie hätten die Basler Steuerzahler/-innen die Folgen zu tragen. Die Grünliberalen sind der Ansicht, dass die Regierung daher nicht passiv sein und die gesamte Verantwortung an Bankrat und Bund delegieren darf. Zudem entsprechen die gesetzlichen Regelungen zur Aufsicht der BKB nicht den gängigen aktuellen Standards, wie sie sich auch die Regierung selbst gegeben hat. Darum habe ich mit meinen Grünliberalen KollegInnen mehrere Vorstösse eingereicht:
2) Anzug Wanner: Eigentümerstrategie für die Basler Kantonalbank
3) Interpellation Wüest-Rudin: finanzielle Risiken für Basel wegen riskanter US-Geschäfte der BKB
Das Echo in den Medien war teils beträchtlich, eine Auswahl online:
Bereits früher haben wir uns Grünliberalen damit intensiv beschäftigt:
Motion Werthemann: Abschaffung der Staatsgarantie für die Basler Kantonalbank
Nein, Nein und nochmals Nein am 5. Februar
Meine Partei und ich sagten am 5. Februar 2012 wie die Basler Stimmbevölkerung Nein zur untauglichen SVP-Sicherheitsinitiative, welche die Ressourcen der Polizei am falschen Ort bindet, und Nein zur schädlichen Parkrauminitiative, welche die Fortschritte in der Verkehrspolitik der letzten Jahre gleich wieder zunichte machen würde - und zudem Nein zum unnötigen Gegenvorschlag. Hier mehr.
Kesslers "Abenteuermigranten": Man muss auch Klartext sprechen können - auch wenn es um Asyl geht
Thomas Kessler, ehem. Integrationsbeauftragter und heutiger Leiter Kantons- und Stadtentwicklung (wozu auch die Integrationsfachstelle gehört), hat mit provokanten Thesen auf Probleme im Asylbereich, v.a. die zu langen und umständlichen Verfahren, hingewiesen. Darf man das? Ich finde ja, man soll sogar. Silvia Schenker (SP) findet Nein. Das Gespräch in 061-Live auf Telebasel.
Weiter zum Thema:
SP-Bundesrätin Simonetta Somaruag vertritt im Zeit-Interview grünliberale Positionen und spricht sich für den sachlichen Dialog aus, in dem Vorzüge und Probleme genannt werden.
Kesslers Aussagen auf Blick-Online sowie auf TagesAnzeiger-Online.
Schnellverfahren à la Holland sind gefragt bei klar missbräuchlichen Anträgen. Das heisst nicht Ausschluss des Rechtsstaats, sondern effiziente Bearbeitung. Hier mehr.
Überwintern als Asylbewerber in der Schweiz, Beitrag im 10vor10.
Gegen respektlose SVP-Kampagnenpolitik
In einer beispiellosen Kampagne wurde von SVP-Politikern und Medien (Weltwoche, BaZ) ein Fehlverhalten des Notenbankchefs Philippe Hildebrand zur gnadenlosen Beschädigung seiner Person und zum Angriff auf die Insitution Nationalbank ausgenutzt. Fehlverhalten sind natürlich aufzudecken und zu ahnden, aber auf rechtsstaatlich korrekte Art (Unschuldsvermutung!) und mit Respekt vor unseren Institutionen und den Menschen. Zur Erinnerung: Es ging nicht um kriminelle Handlungen, sondern um ein inakzeptables Fehlverhalten innerhalb zu lascher und ungenügender Regeln. Der Rücktritt Hildebrands ist verständlich und im Sinne der Nationalbank, war jedoch nicht zwingend. Die niveaulose Art mit Politikern, öffentlichen Personen und Institutionen umzugehen, ist inakzeptabel, unerträglich und schadet der Schweiz. Das muss endlich aufhören, wir brauchen keine Politik der verbrannten Erde! Hier das Statement meiner Partei, der Grünliberalen.
Wahlen 2012 in den Grossen Rat und den Regierungsrat
Kandidieren die Grünliberalen für den Regierungsrat? Auf einer gemeinsamen Liste? mit welcher Liste? Gar mit rot-grün, wie von der Tageswoche spekuliert (vgl. Bild, Quelle Tageswoche)? Mit welcher Kandidat/-in? Kandidiere ich selbst? Auch Telebasel (ab Min. 1:40) fragt und spekuliert, aber doch eher Richtung Pakt mit den Bürgerlichen (ohne SVP!). Scheint das nicht eher wahrscheinlich? Fragen über Fragen. Antworten folgen...
Atomausstieg ist beschlossen: Jetzt anpacken!
Der Nationalrat hat am 6. Dezember 2011 den Atomausstieg besiegelt. Der Atomausstieg ist also beschlossen, jetzt geht es an die Ausgestaltung der Energiewende.
Meine Überzeugung: nie wieder Atomkraftwerke (Mitglied Vorstand Regio Basel)
Jetzt müssten die Stromkonzerne die Rahmenbewilligungsgesuche zurückziehen!
Das meint und tut meine Partei, die Grünliberalen
Demo: 20'000 waren dabei! www.menschenstrom.ch
Unser Vorstoss zum AKW Fessenheim
Der Atomausstieg ist möglich, der Ersatz durch Erneuerbare und Energiesparen realistisch, man muss nur wollen!
Grosse Unterschiede zwischen Grünliberal und Grün
Hier ein schöner Vergleich zwischen Grün und Grünliberal. Die Unterschiede sind bei Sozialstaat, Wirtschaft, Finanzen und Migration/Integration gross. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten, z.B. Umwelt, Verkehr, Energie, Aussenpolitik, Gesellschaftspolitik. Es wird deutlich, warum es die Grünliberalen gibt und braucht. Es wird spannend sein zu sehen, wohin sich die Grünen bewegen.
Fast 60% gegen die unrealistische Sprachinitiative der SVP
Die "Spracheninitiative" der SVP verlangte zu Recht ausreichend Deutsch- kenntnisse für die Einbürgerung, setzte aber den Masstab viel zu hoch an. Das Niveau B2 schaffen ja viele deutschsprachige Schweizer nicht. Man hätte in Zukunft nur noch deutsche Akademiker einbürgern können...! Darum bevorzugte ich mit allen Parteien von Links bis bürgerlich-liberal den Gegenvorschlag. Dieser weist der Sprache bei den Einbürgerungen das richtige Gewicht zu, ist fair und praktikabel. Ich freue mich, dass die Stimmenden am 27.11.2011 mit fast 60% ein NEIN zur Sprachen- initiative, und mit über 60% ein Ja zum Gegenvorschlag einlegten.
Nun wird es darum gehen, weitere präzisierte Kriterien zur Einbürgerung gesetzlich zu verankern, damit die unnötige Diskussion, es werde "zu lasch" eingebürgert, aufhört.
Wahlresultat 2011 legt neue Formel für die Konkordanz Nahe
Auftritt im Telebasel: Diskussion um "Widmer-Schlumpf in den Bundesrat", "Buvetten in Basel" und "Schuldenkrise Griechenland". Hier geht's zur Sendung.
Knapp nicht gewählt. Danke für Ihre Stimme!
Die Staatsschreiberin, Barbara Schüpbach, verkündet die Resultate. Foto: Juri Weiss
Vielen Dank an alle Wählenden, die mir Ihre Stimme und damit Ihr Vertrauen gegeben haben. Gut 3'700 Stimmen habe ich erhalten. Die Grünliberalen kamen inkl. Unterlisten auf 5,8% Wähleranteil. Das ist insgesamt ein gutes Resultat. Trotzdem sind wir natürlich auch etwas enttäuscht - denn leider hat es nicht ganz zum Nationalratssitz gereicht. Unsere Listenverbindung mit CVP, EVP und BDP hat zwar einen Sitz geholt, wir liegen aber knapp (0,7%) hinter der CVP. Hier die genauen Resultate. Schweizweit haben die Grünliberalen ihre Sitze vervierfacht von 3 auf 12 und die Mitte wurde insgesamt gestärkt. Dies ist dann doch wieder ein versöhnliches Wahlergebnis.
Grünliberale gegen Zersiedelung und für Mehrwertabgabe - FDP und CVP kneifen und stimmen gegen griffiges Instrument
Es zeigt sich wieder: Wenn es im Umwelt- und Naturschutz darauf ankommt, dann macht die bürgerliche Mitte einen Rückzieher. Aktuell (Anfang Oktober 2011) wird in Basel die Mehrwertabgabe diskutiert, im NR vor 2 Wochen schon. Die Abgabe ist ein wichtiges Instrument, um die Zersiedelung zu bremsen. Im Nationalrat will FDP-Nationalrat Peter Malama die Mehrwertabgabe vollständig abschaffen, die CVP laviert hin und her und gibt im Nationalrat den Ausschlag für die Streichung aus dem Gegenvorschlag zur Landschaftsschutzinitiative. In Basel will die CVP die Abgabe aufweichen. Die bürgerliche Mitte stellt sich oft mit einem grünen Mäntelchen dar, griffige Instrumente aber gegen die Zubetonierung unserer Naturlandschaften lehnt man ab. Ich werde mich für solche griffige Instrumente einsetzen. Hier mehr.
"Grünliberale sind grün, aber nicht links"
Grüne vs. Grünliberale: Streitgespräch zwischen Anita Lachenmeier und mir im Regionaljournal von Radio DRS. Klicken Sie hier (Dauer knapp 20 Minuten).
Atomausstieg fürs erste bestätigt, Grünliberale helfen kräftig mit
Doch noch geschafft: Der Ständerat bestätigt den
Atomausstieg. Dazu hat es den Aufbau von grossem Druck auf die wackelnden CVP-Ständeräte gebraucht, auch von Seiten der Grünliberalen. Zuerst steuerte der
Ständerat auf einen Ausstieg aus dem Atomausstieg zu. Und die CVP-Ständeräte wollten ebenfalls aussteigen! Vor allem wollte man den Entscheid auf nach den Wahlen vertagen, damit man dann
klammheimlich den Rückwärtsgang einlegen kann und den vollmundigen Worten keine Taten folgen müssen (vgl. ausführlich hier). So weit kam es nicht. Aber es bleibt offen, ob die CVP nach den Wahlen noch zum
Atomausstieg steht. Ein Hintertürchen (Atomforschung) wurde leider offen gelassen. Mehr Zeit dürfen wir nicht verlieren, der Entscheid kommt 20 Jahre zu spät.
Darum: Grünliberale wählen - dann weiss man, dass der Atomausstieg auch wirklich kommt und nicht nur lauwarm angekündigt wird!
Keine 2-Mrd-Giesskanne. Die Nationalbank stärken!
Wir Grünliberalen lehnen das 2-Mrd-Paket des Bundesrats zur Frankenstärke ab. Ich persönlich bin zudem gegen die pauschale Steuersenkung für Unternehmen, wie sie von den Bürgerlichen, vorab der FDP, vorgeschlagen wird. Dies ist Verteilung mit der Giesskanne und begünstigt Unternehmen, die Gewinne machen - Probleme haben aber jene, die Verluste schreiben und daher gar keine Steuern zahlen... Priorität 1 ist: Jetzt muss der Nationalbank von der Politik der Rücken gestärkt werden! Der Bundesrat rudert denn auch wieder zurück und reduziert sein Paket auf Massnahmen, die er so oder so hätte beschliessen können. Dies ist keine offene und klare Politik. Zudem: Die Begehrlichkeiten sind geweckt, alle wollen nun die hohle Hand machen.
Hier die Haltung meiner Partei, der Grünliberalen, zur Politik des Bundesrats. Die Grünliberalen haben beantragt, auf das Verteilpaket der Regierung gar nicht erst einzutreten. Vgl hier.
Grünliberale werden für taktischen Wählertrick kopiert
Die FDP Basel-Stadt gründet für die Nationalratswahlen eine Unterliste "Umweltschutz jetzt". Die Stimmen für diese chancenlose Unterliste werden direkt der FDP-Stammliste zugute kommen, welche keine ökologische Glaubwürdigkeit besitzt (vgl. zum Beweis das Rating der Naturschutzorganisationen). Im Gegenteil ist die FDP dafür bekannt, im National- und Ständerat jeweils sich gegen die umweltpolitischen Anliegen zu stellen. Die Lancierung dieser Unterliste ist also ein taktischer Trick und ein Etikettenschwindel, der direkt gegen uns Grünliberale zielt. Sehen Sie dazu mein Streitgespräch auf Telebasel.
60% sagen Ja zur Elisabethenstrasse
Super, ein klares Verdikt gegen eine Verhinderungspolitik und für sinnvolles Verkehrsmanagement. Ökologische Verkehrspolitik zahlt sich für alle aus, auch und insbesondere für die Wirtschaft.
Hier gibt es mehr Informationen, einen Medienartikel.
55% Ja zum Spitalgesetz !
Dies war eine wichtige Abstimmung für den Standort Basel, die Patientinnen und Patienten und die Angestellten der kantonalen Spitäler. Der Grosse Rat und das Stimmvolk haben einen sehr guten Kompromiss verabschiedet. Die Gegnerkampagne, die mit unberechtigten Ängsten operiert hat, ist zum Glück nicht durchgekommen.
110429_Spital_BaZ_Interview.pdf
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David
Wüest-Rudin

